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Keine Kippe in den See

Keine Kippe in den See – Aschenbecher am Gemeindesteg

Zwar wurde das Projekt von Valerie Tappert beim BürgerBudget 2019/20 nicht unter die Top-Ten gewählt, doch die Gemeinde Schondorf griff es auf: Nun hängen sie – die Aschenbecher am Gemeindesteg, die dabei helfen sollen, dass „Keine Kippe in den See“ wandert.

Valerie Tappert, die Projektpatin und Thomas Bienek von der Gemeinde Schondorf

Wissenswert

Kippen sind Müll, und wer raucht, sollte sie umweltbewusst entsorgen. Achtlos weggeworfen oder sorgfältig zwischen die Planken am Badesteg gequetscht – das macht keinen Unterschied: Letztlich landen sie im Wasser und dort schaden sie der Umwelt und der Gesundheit von uns allen. Ihre Filter sind toxisch aufgeladener Plastikmüll, der nicht abbaubar ist und die Inhaltstoffe wie Nicotin, Arsen, Blei, Chrom hinterlassen giftige Spuren im Wasser.

Konkret: Es braucht 40 Liter Wasser bevor das Nervengift Nicotin einer Kippe im Wasser nicht mehr nachweisbar ist. Andersrum: eine Kippe in einem Liter Wasser tötet kleine Fische innerhalb von wenigen Tagen.

Zum Schutz unseres Trinkwassers gilt das achtlose Wegschmeißen einer Zigarette als Ordnungswidrigkeit, die Kommunen können Bußgelder verhängen. Schondorf geht mit der Aktion ‚Keine Kippe in den See‘ einen anderer Weg. Es geht um Aufklärung und Respekt gegenüber der Natur mit dem Ziel ‘Sauberes Wasser’!

Wer dasThema vertiefen möchte findet hier Links: Keine Kippe in den See_Presse

50 Bäume für Schondorf

Ich freue mich sehr, dass es mein Projekt mit auf das Siegertreppchen geschafft hat, denn es liegt mir sehr am Herzen. In den heutigen Zeiten ist aktiver Klimaschutz wichtiger denn je, und was gibt es prinzipiell Einfacheres, als einen Baum zu pflanzen – oder besser 50 Bäume, vielleicht sogar noch mehr? Aktuell haben Marius Polter, der mich engagiert unterstützt, und ich eine Reihe von Vorschlägen für mögliche Baumpositionen bei der Gemeinde eingereicht. Diese werden geprüft, mit den Pächtern abgesprochen dem Gemeinderat vorgelegt, und nach Freigabe können die Pflanzungen beginnen. Setzlinge werden dann von einer Baumforstschule bezogen, die auch zusätzliches Equipment wie z.B. Verbissschutz- und Stützmaterialien im Sortiment hat.

Die Auswahl der Bäume wird je nach Standort ggfs. noch mit dem zuständigen Förster, Herrn Erwin Schmid, abgesprochen. Falls sich weitere tatkräftige Unterstützer (Kleinbaggerfahrer oder Lochgrab-Experten, Pfostenreinrammer, Anbind-Profis, Fraßschutz-Installateure …) für mein Projekt begeistern können, meldet euch gerne unter der E-Mailadresse markwagner@web.de.