Projekte aus Sport, Kultur, social

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Mit Aufschwung durchstarten

Nach Tagen mit aprilschem Schneegestöber strahlte die Sonne, als Silke Hohagen und Lukas Wende ihre Projektidee, eine Bewegungsplattform für Jung und Alt, an die Gemeinde übergaben.

Silke Hohagen und Lukas Wende mit BGM Alexander Herrmann

Angesiedelt auf dem Gelände des TSV, gut sichtbar von der Bergstraße und damit auch eine Einladung an alle, die gerade vorbeikommen, kann jetzt geturnt werden – zu jeder Zeit und bei jedem Wetter. Die Bewegungsplattform mit dem komplizierten Namen Calesthenics bietet sich als Trainingsstation für Koordination- und Kraftübungen an. Dabei sind alle Anspruchsstufen möglich: ein bißchen Herumflacken, die eigene Leistung steigern, Übung aus der Physiotherapie befolgen.

Physiotherapeut Christian Schöner und Silke Hohagen am Barren

Dieses Projekt zeigt, was innerhalb des BürgerBudgets möglich ist:

  • Silke Hohagen und Lukas Wende hatten die selbe Idee, nämlich eine Trainingseinheit, die unabhängig von Vereinszugehörigkeit und damit jederzeit zugänglich allen zur Verfügung steht. Jo-Ann Meding, die Referentin für das BürgerBudget brachte die beiden zusammen, woraus eine gemeinsame Aktion wurde – im ersten Schritt das Einsammeln der Stimmen, womit sie auf den zweiten Platz kamen.
  • Das konkurrenzlose Miteinander, so dass die Bewegungsplattform jetzt auf dem Gelände des TSV steht.
  • Die unbürokratische Begleitung des Projektes durch das Bauamt der Gemeinde als der Aushub für die Fundamente erfolgte.

Sprossenwand, Barren, Reck … das Gerät bietet sich für verschiedene Trainings an. Als erste Information gibt eine Schautafel. Eine persönliche Einführung gibt es mit Silke Hohagen am 2. Mai, 18 Uhr und mit Lukas Wende am 25. Mai, 17 Uhr.

Das ORGA-Team wünscht viel Spaß und Erfolg beim Training!

Die Bewegungsplattform wird freigegeben!

Silke Hohagen und Lukas Wende, die zwei Projektpaten, haben gemeinsam mit Maik Klehn (TSV) und mit Unterstützung durch denBauhofs alles für den Start in eine aktive Saison vorbereitet.

Pressetermin und Übergabe an die Gemeinde

Freitag, den 9. April um 10h

auf dem Gelände des TSV an der Bergstraße

Keine Kippe in den See

Keine Kippe in den See – Aschenbecher am Gemeindesteg

Zwar wurde das Projekt von Valerie Tappert beim BürgerBudget 2019/20 nicht unter die Top-Ten gewählt, doch die Gemeinde Schondorf griff es auf: Nun hängen sie – die Aschenbecher am Gemeindesteg, die dabei helfen sollen, dass „Keine Kippe in den See“ wandert.

Valerie Tappert, die Projektpatin und Thomas Bienek von der Gemeinde Schondorf

Wissenswert

Kippen sind Müll, und wer raucht, sollte sie umweltbewusst entsorgen. Achtlos weggeworfen oder sorgfältig zwischen die Planken am Badesteg gequetscht – das macht keinen Unterschied: Letztlich landen sie im Wasser und dort schaden sie der Umwelt und der Gesundheit von uns allen. Ihre Filter sind toxisch aufgeladener Plastikmüll, der nicht abbaubar ist und die Inhaltstoffe wie Nicotin, Arsen, Blei, Chrom hinterlassen giftige Spuren im Wasser.

Konkret: Es braucht 40 Liter Wasser bevor das Nervengift Nicotin einer Kippe im Wasser nicht mehr nachweisbar ist. Andersrum: eine Kippe in einem Liter Wasser tötet kleine Fische innerhalb von wenigen Tagen.

Zum Schutz unseres Trinkwassers gilt das achtlose Wegschmeißen einer Zigarette als Ordnungswidrigkeit, die Kommunen können Bußgelder verhängen. Schondorf geht mit der Aktion ‚Keine Kippe in den See‘ einen anderer Weg. Es geht um Aufklärung und Respekt gegenüber der Natur mit dem Ziel ‘Sauberes Wasser’!

Wer dasThema vertiefen möchte findet hier Links: Keine Kippe in den See_Presse

Erweiterung des Spielplatzes am Sportplatz

Der Spielplatz am Sportplatz ist sehr dürftig. Er besteht derzeit nur aus einer Nestschaukel, einem Sandkasten und einer Rutsche. Die Rutsche ist schon seit längerem gesperrt, und im Sandkasten ist kaum Sand. Also womit spielen die Kinder? Sie schaukeln.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man den Spielplatz erweitern oder beleben könnte. Etwas zum Klettern für kleine und große Kinder wäre ideal. So kam ich auf einen liegenden Aststamm mit Seitenästen, an denen die Kleinen und auch die Großen ihre Freude haben. Das Klettermikado mit vier Stangen und Stangenverbindungen und/oder mit abriebfesten Herkulesseilen wäre etwas für die Größeren. Wichtig ist mir, dass sowohl für die kleinen Spielplatzbesucher wie auch für die größeren Besucher etwas dabei ist. Das alles ist bis zu einer Höhe von 1,5 Meter angedacht.

Es bietet sich an, diesen Spielplatz zu erweitern, denn so können die Kinder nicht nur auf dem Spielplatz spielen, sondern auch die Teerflächen am Sportplatz zum Inlineskaten und Fahrrad fahren und für andere Dinge nutzen.

Christine Widemann

Erweiterung Piratenschiff

Das Ziel: Den Piraten-Spielplatz in der Seeanlage um Spiel- und Turnmöglichkeiten für Grundschulkinder zu erweitern; die Attraktion der Seeanlagen zu steigern und ein schon lange geplantes Vorhaben wahr werden zu lassen.

See-Ufer Initiative: See-U (1)

Schondorf schmückt sich zu Recht mit dem Ortsnamen-Zusatz „am Ammersee“. Schließlich verfügt es über ein ausgedehntes, malerisch am See entlanggestrecktes Seeufer. Dies sind auf einer Länge von etwa 2 km immerhin etwa 40.000 m², die sich in öffentlichem Eigentum befinden. Im harten Kontrast zu dieser stolzen Zahl haben die Schondorfer Bürger jedoch nur einen äußerst eingeschränkten direkten Zugang zu „ihrem“ See – auf einer Länge von etwa 20 m bzw. ca. 400 m², also einem Hundertstel des eigentlich vorhandenen Seeufers im öffentlichen Eigentum.

Die Seeufer-Initiative Schondorf (See-U) möchte das Ufer für die Schondorfer wieder erlebbar machen. Dabei handelt es sich grundsätzlich um ein ergebnisoffenes Projekt, das zuallererst eines will: Informationen sammeln und Transparenz schaffen bei einem Thema, das in der Bevölkerung auf reges Interesse trifft, jedoch bislang sehr undurchsichtig ist. Dementsprechend stehen für See-U Kommunikation und Dialog an erster Stelle. Themen und Ideen gibt es rund um das Seeufer zuhauf: Erfassung, Schutz und Pflege der Biotope, ein geeigneter Uferweg oder ausreichende öffentliche Bademöglichkeiten. Ein Thema ist auch die Frage, ob private Pachtverhältnisse – etwa bei einem Eigentümerwechsel – in gemeinschaftliche Pachtverhältnisse umgewandelt werden können. Oder ob Zugänge zum Ufer, die bereits im Eigentum der Gemeinde sind, genutzt werden können. Egal bei welchem Thema – der Grundgedanke der Seeufer-Initiative ist immer, dass im Einklang mit dem Umweltschutz und im Konsens mit den Schondorfer Bürgern gehandelt wird.

Die Auftaktveranstaltung fand am Sonntag, den 9. Februar, in der Aula der Grundschule statt. Rund 80 Bürger nahmen teil und diskutierten – durchaus lebhaft – über den Zugang zum Seeufer in Schondorf, über das Für und Wider eines öffentlich bzw. privat genutzten Ufers. Aus den Teilnehmern der Veranstaltung bildete sich eine stetig wachsende Interessens- und Arbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft bzw. sich aufgrund der derzeitigen Situation per WhatsApp und Telefonkonferenz austauscht.

Interessierte Schondorfer sind herzlich eingeladen, die Seite www.see-u.de zu besuchen oder sich direkt zu melden bei Tobias Heigl, Telefon 0179-9032079.

Schondorf spielt

Dieses Projekt, von Ernst Winkler initiiert, ist erfolgreich gestartet: 4 Spieleabende mit wechselnden Besucher*innen inmitten von hunderten unterschiedlicher Spiele – Brettspiele, Kartenspiele, Gesellschaftsspiele, Partnerspiele. Reichlich Material für ein kurzweiliges Miteinander.

Wenn die Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit Covit-19 aufgehoben sind, gibt es neue Termine.

Es lohnt, einen Blick in den Schaukasten vom Stüssi-Haus zu werfen oder die Aushänge im Edeka-Markt zu lesen.