Erweiterung des Spielplatzes am Sportplatz

Der Spielplatz am Sportplatz ist sehr dürftig. Er besteht derzeit nur aus einer Nestschaukel, einem Sandkasten und einer Rutsche. Die Rutsche ist schon seit längerem gesperrt, und im Sandkasten ist kaum Sand. Also womit spielen die Kinder? Sie schaukeln.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man den Spielplatz erweitern oder beleben könnte. Etwas zum Klettern für kleine und große Kinder wäre ideal. So kam ich auf einen liegenden Aststamm mit Seitenästen, an denen die Kleinen und auch die Großen ihre Freude haben. Das Klettermikado mit vier Stangen und Stangenverbindungen und/oder mit abriebfesten Herkulesseilen wäre etwas für die Größeren. Wichtig ist mir, dass sowohl für die kleinen Spielplatzbesucher wie auch für die größeren Besucher etwas dabei ist. Das alles ist bis zu einer Höhe von 1,5 Meter angedacht.

Es bietet sich an, diesen Spielplatz zu erweitern, denn so können die Kinder nicht nur auf dem Spielplatz spielen, sondern auch die Teerflächen am Sportplatz zum Inlineskaten und Fahrrad fahren und für andere Dinge nutzen.

Christine Widemann

Erweiterung Piratenschiff

Das Ziel: Den Piraten-Spielplatz in der Seeanlage um Spiel- und Turnmöglichkeiten für Grundschulkinder zu erweitern; die Attraktion der Seeanlagen zu steigern und ein schon lange geplantes Vorhaben wahr werden zu lassen.

Ortsweiter Flohmarkt

Schon mal vormerken: Am 19. September 2020 von 9:00 und 17:00 ist es voraussichtlich so weit!

Beim ersten ortsweiten, privaten Hof-Flohmarkt können Sie direkt vor Ihrer Haustüre alles verkaufen, verschenken oder weitergeben, was Ihnen zur Last fällt oder eine neue Heimat braucht. Sie brauchen Sperriges nicht irgendwohin zu schleppen, Sie müssen keine Standgebühren zahlen. Alles ist eigenverantwortlich und mit minimalem Aufwand verbunden. Alle Haushalte können mitmachen, auch unsere Gastronomie und Geschäfte. Wir können den Tag zu einem ortsweiten Straßenfest für uns und unsere hoffentlich zahlreichen Besucher machen.

Mitmachen ist ganz einfach: Sobald die Gemeinde den Link eingerichtet hat, können Sie sich darüber registrieren lassen. Sie lesen die Seite mit den Tipps aufmerksam durch und stellen Ihre Schätze morgens vor Ihrem Haus bereit.

Unsere Besucher können sich online vom Gemeindeportal eine Ortskarte herunterladen, in der Sie als roter Verkaufspunkt registriert sind. Parkplätze brauchen wir auch keine, denn wir Einheimische können zu Fuß gehen – und die Auswärtigen mit ihren Autos von Angebot zu Angebot zirkulieren.

Für die regionale Werbung sorgen wir.

50 Bäume für Schondorf

Ich freue mich sehr, dass es mein Projekt mit auf das Siegertreppchen geschafft hat, denn es liegt mir sehr am Herzen. In den heutigen Zeiten ist aktiver Klimaschutz wichtiger denn je, und was gibt es prinzipiell Einfacheres, als einen Baum zu pflanzen – oder besser 50 Bäume, vielleicht sogar noch mehr? Aktuell haben Marius Polter, der mich engagiert unterstützt, und ich eine Reihe von Vorschlägen für mögliche Baumpositionen bei der Gemeinde eingereicht. Diese werden geprüft, mit den Pächtern abgesprochen dem Gemeinderat vorgelegt, und nach Freigabe können die Pflanzungen beginnen. Setzlinge werden dann von einer Baumforstschule bezogen, die auch zusätzliches Equipment wie z.B. Verbissschutz- und Stützmaterialien im Sortiment hat.

Die Auswahl der Bäume wird je nach Standort ggfs. noch mit dem zuständigen Förster, Herrn Erwin Schmid, abgesprochen. Falls sich weitere tatkräftige Unterstützer (Kleinbaggerfahrer oder Lochgrab-Experten, Pfostenreinrammer, Anbind-Profis, Fraßschutz-Installateure …) für mein Projekt begeistern können, meldet euch gerne unter der E-Mailadresse markwagner@web.de.

Gemüsegarten (1)

Der Schondorfer Gemüsegarten – ein Acker, auf dem wir mit dir zusammen Gemüse anbauen wollen!

In Schondorf startet im April 2020 der Schondorfer Gemüsegarten. Die Idee ist, ein Stück Acker unter fachlicher Leitung zu bepflanzen und anschließend allen Mitgärtner*innen einen Querschnitt aus den verschiedenen Gemüsesorten für die Saison zu übergeben.
Die Aufgabe der Mitgärtner*innen ist es, ihr Beet von Mai bis Ende Oktober zu pflegen, zu ernten und nachzupflanzen. Nebenbei können hier an der frischen Luft die Grundlagen des ökologischen Gemüseanbaus erlernt werden.
Der ca. 45 m² große Streifen versorgt ungefähr zwei bis vier Personen. Man kann sich natürlich auch zusammentun und einen Streifen gemeinsam begärtnern. Der wöchentliche Aufwand pro Beet beträgt für Pflege und Ernte je nach Lust und Laune 2 bis 4 Stunden.

Vorbereitung Gemüsegarten

Der Projektstart wird durch das BürgerBudget ermöglicht, mit dessen Unterstützung die Infrastruktur für den Gemüsegarten finanziert werden kann. Die laufenden Kosten für Jungpflanzen, Wasser, Pacht und Bodenbearbeitung sind durch die Saisonbeiträge der Mitgärtner*innen gedeckt.
Der Saisonbeitrag 2020 für Mai bis Ende Oktober beträgt 180 € für ein Beet mit ca. 45 m².

Die Jungpflanzen sind bereits bestellt. In der Anbauplanung sind über 25 verschiedene Gemüsesorten vorgesehen. Alles in Bio-Qualität.

David Bensmann hatte das Projekt im Rahmen des BürgerBudgets im Sommer 2019 bei der Gemeinde eingereicht und wurde von den Schondorfer*innen auf den dritten Platz gewählt. Fachlich unterstützt werden die Mitgärtner*innen durch die ausgebildete Gemüsegärtnerin Esther Koktanek.

Wer in Radlreichweite von Schondorf wohnt und Lust auf gemeinsames Gärtnern hat, kann sich gerne bei den Organisatoren melden. Der zukünftige Schondorfer Gemüsegarten liegt in Oberschondorf in Richtung Aussicht – am Stadl mit der Weide in Verlängerung der Blombergstraße.

Mail: schondorfer-gemuesegarten@web.de; Website: www.schondorfer-gemuesegarten.de

 

See-Ufer Initiative: See-U (1)

Schondorf schmückt sich zu Recht mit dem Ortsnamen-Zusatz „am Ammersee“. Schließlich verfügt es über ein ausgedehntes, malerisch am See entlanggestrecktes Seeufer. Dies sind auf einer Länge von etwa 2 km immerhin etwa 40.000 m², die sich in öffentlichem Eigentum befinden. Im harten Kontrast zu dieser stolzen Zahl haben die Schondorfer Bürger jedoch nur einen äußerst eingeschränkten direkten Zugang zu „ihrem“ See – auf einer Länge von etwa 20 m bzw. ca. 400 m², also einem Hundertstel des eigentlich vorhandenen Seeufers im öffentlichen Eigentum.

Die Seeufer-Initiative Schondorf (See-U) möchte das Ufer für die Schondorfer wieder erlebbar machen. Dabei handelt es sich grundsätzlich um ein ergebnisoffenes Projekt, das zuallererst eines will: Informationen sammeln und Transparenz schaffen bei einem Thema, das in der Bevölkerung auf reges Interesse trifft, jedoch bislang sehr undurchsichtig ist. Dementsprechend stehen für See-U Kommunikation und Dialog an erster Stelle. Themen und Ideen gibt es rund um das Seeufer zuhauf: Erfassung, Schutz und Pflege der Biotope, ein geeigneter Uferweg oder ausreichende öffentliche Bademöglichkeiten. Ein Thema ist auch die Frage, ob private Pachtverhältnisse – etwa bei einem Eigentümerwechsel – in gemeinschaftliche Pachtverhältnisse umgewandelt werden können. Oder ob Zugänge zum Ufer, die bereits im Eigentum der Gemeinde sind, genutzt werden können. Egal bei welchem Thema – der Grundgedanke der Seeufer-Initiative ist immer, dass im Einklang mit dem Umweltschutz und im Konsens mit den Schondorfer Bürgern gehandelt wird.

Die Auftaktveranstaltung fand am Sonntag, den 9. Februar, in der Aula der Grundschule statt. Rund 80 Bürger nahmen teil und diskutierten – durchaus lebhaft – über den Zugang zum Seeufer in Schondorf, über das Für und Wider eines öffentlich bzw. privat genutzten Ufers. Aus den Teilnehmern der Veranstaltung bildete sich eine stetig wachsende Interessens- und Arbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft bzw. sich aufgrund der derzeitigen Situation per WhatsApp und Telefonkonferenz austauscht.

Interessierte Schondorfer sind herzlich eingeladen, die Seite www.see-u.de zu besuchen oder sich direkt zu melden bei Tobias Heigl, Telefon 0179-9032079.

Fairteiler für gerettete Lebensmittel (1)

Foodsharing ist eine internationale Bewegung mit dem Ziel, noch genießbare Lebensmittel vor der Vernichtung – der Tonne – zu bewahren und unentgeltlich weiterzugeben. Eva Maria Zotter (s. Einhorn, Sommer 2016) ist seit über drei Jahren Botschafterin von Foodsharing und zuständig für den Landkreis Landsberg am Lech. Hier gibt es inzwischen über 80 Foodsaver und sieben laufende Kooperationen mit Betrieben, die regelmäßig Lebensmittel abgeben. 4,5 Tonnen Lebensmittel wurden auf diese Weise bereits vor der Vernichtung bewahrt.

Bürgerbudget_2019_Fairteiler

Zotters Idee „Fairteiler für gerettete Lebensmittel“ hat beim BürgerBudget den zweiten Platz errungen. 700,00 € stellt ihr die Gemeinde für das kommende Jahr zur Verfügung, damit sollen ein Kühlschrank und ein Regal gekauft werden. Zotter sucht nun einen geeigneten Ort, der jederzeit zugänglich und gegen Nässe geschützt ist und zudem über einen unentgeltlichen Stromanschluss verfügt. Für die Pflege von Kühlschrank und Regal würde selbstverständlich Foodsharing sorgen.

Wer Lebensmittel abgeben möchte – und da sind besonders Lebensmittelgeschäfte und die Gastronomie gefragt – hat jederzeit die Gelegenheit, sie über Foodsharing zur Verfügung zu stellen. Die freiwilligen Helfer von Foodsharing unterstützen gerne bei der Organisation und holen die Lebensmittel nach Absprache ab. Natürlich sind auch alle Bürger herzlichst willkommen, sich an der Initiative zu beteiligen. Auch steht es jedem frei, sich aus dem vorhandenen Vorrat im Fairteiler zu bedienen.

 Foodsharing sieht sich nicht in Konkurrenz zur Tafel, sondern als Ergänzung: Der Fairteiler wird nicht nur Bedürftigen, sondern jedem zur Verfügung stehen, dem die Rettung von Lebensmitteln ein Anliegen ist.

 

Schondorf spielt

Dieses Projekt, von Ernst Winkler initiiert, ist erfolgreich gestartet: 4 Spieleabende mit wechselnden Besucher*innen inmitten von hunderten unterschiedlicher Spiele – Brettspiele, Kartenspiele, Gesellschaftsspiele, Partnerspiele. Reichlich Material für ein kurzweiliges Miteinander.

Wenn die Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit Covit-19 aufgehoben sind, gibt es neue Termine.

Es lohnt, einen Blick in den Schaukasten vom Stüssi-Haus zu werfen oder die Aushänge im Edeka-Markt zu lesen.

Büchervitrine am Bahnhof

“Nimm eins – bring eins”: Büchervitrine in der Bahnhofshalle

 

Wir sind selbst große Leseratten und möchten gerne unsere Bücher teilen und tauschen! Frei nach dem Motto “Nimm eins – bring eins!” darf jede*r nach Lust und Laune Bücher aus der Vitrine mitnehmen, lesen, ausleihen, weiterverschenken … und dann einfach selber ein Buch (oder auch zwei oder drei …) dafür mitbringen und reinstellen.

Es kann gerne total bunt werden: Kinderbücher, Romane, Krimis, vielleicht ja sogar Kochbücher oder Sachbücher zum Thema Garten, Gemüse, Natur …

Bitte nur Bücher, die guten Gewissens weitergegeben werden können; damit meinen wir einfach keine verstaubten Flohmarkt-Schinken.

Seit Februar hängt das Regal dank auch der Hilfe von Thomas Lenhart. Jutta Beuke von den SchreibRäumen kümmert sich um die Aktualität der Vitrine.

Wer weiß, vielleicht gibt es ja bald auch an anderen Standorten im Dorf solche Büchervitrinen oder -regale, wir unterstützen dabei gerne.

Energie-Initiativ

Schondorf energieautark machen. Was für ein Ziel!

Ist es vorstellbar, dass Schondorf in einer näheren Zukunft seinen öffentlichen und privaten Energiebedarf ‘autark’ decken kann? Eine aufsehenerregende Idee. Beispiele aus anderen Gemeinden – etwa Fuchstal – zeigen, was bereits funktioniert, wenn Windkraft, Biomasse, Photovolkaik und Wasserkraft intelligent vernetzt werden.

Fragen tun sich auf, etwa: Wie gehören Energiebedarf und Mobilität zusammen? Wie wirkungsvoll sind private Maßnahmen? ..

Die Basis für ein Gelingen heißt: Bürgerbeteiligung. Und die beginnt damit, dass wir ins Gespräch kommen!

Wenn die Versammlungsfreiheit uns den Spielraum wieder gibt, hören Sie wieder von mir! Mathias Rathke